Bank for International Settlements
Klima-Inflation: Das Notenbank-Dilemma
Steigende Energiepreise, insbesondere jene mit hohem CO2-Fußabdruck, sind ein Inflationsmotor, der Notenbanken vor ein komplexes Dilemma stellt.
Im Fokus
Lieferketten-Umbau: Firmen finanzieren sich selbst
Kolumbianische Exporteure stemmten ihren Boom nach den US-China-Zöllen nicht primär über Banken, sondern mit grenzüberschreitenden Firmenkrediten.
Zahlungsverkehr: Ambition trifft Realität
Die G20-Ziele zur Beschleunigung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs werden bis Ende 2027 voraussichtlich nicht erreicht.
Aktuelles
Zölle 2025: Globale Ketten unter Druck
US-Zölle im Jahr 2025 könnten weitreichende makroökonomische Schäden anrichten, so eine neue BIS-Studie.
Unsicherheit als Exportgut
Politische Unsicherheit in Lateinamerika ist ein Wachstumskiller, der weit über die Region hinauswirkt.
Wasser: Der neue Inflations- und Wachstumshemmer
Wasserknappheit ist kein Nischenthema mehr, sondern ein handfestes makroökonomisches Risiko.
Weitere Themen
Die Tücken der Quanten-Kryptografie
Zahlungssysteme sind noch nicht bereit für die Post-Quanten-Ära: Ein Test von Notenbanken und Swift zeigt erhebliche Performance-Einbußen beim Einsatz quantensicherer Kryptografie.
Firmenkredite als Krisenanker für Exporteure
Ausländische Nicht-Finanzunternehmen springen als entscheidende Langfrist-Kreditgeber für Exporteure in Schwellenländern ein, wenn traditionelle Banken in Handelskonflikten zögern.
Outsourcing-Regeln für die Digital-Ära
Das Basel Committee zwingt Banken, ihr Risikomanagement für externe Dienstleister grundlegend zu überdenken.
Token-Geld gegen Überweisungs-Flaschenhälse
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) hat mit "Project Rialto" einen technischen Prototyp für sofortige grenzüberschreitende Zahlungen mit tokenisiertem Zentralbankgeld erfolgreich simuliert.
Der teure Durst der Wirtschaft
Wassermangel entwickelt sich zu einem makroökonomischen Problem mit spürbaren Folgen für Wachstum und Inflation.
Hedging-Welle nach US-Tarifen
Der globale Devisenhandel explodierte im April 2025 auf täglich 9,5 Billionen US-Dollar.