European Central Bank
Lieferketten erhöhen Ausmaß und Dauer von Inflationsschocks
Eine EZB-Studie zeigt: Unternehmungsverflechtungen in den USA verstärken Preissteigerungen durch Öl- und Agrarschocks erheblich.
Im Fokus
Nahost-Konflikt bremst Konsum im Euroraum spürbar
Der Ausbruch des Nahost-Konflikts hat das Verbrauchervertrauen im Euroraum stark belastet und das Konsumwachstum von 3 bis 4 Prozent auf etwa 2,5 Prozent gedämpft.
Wie Rohöl und Raffineriemargen die Preise an der Zapfsäule treiben
Ein neuer Blogbeitrag der EZB analysiert die Weitergabe von Rohölpreisen an die Zapfsäulen im Euroraum.
Aktuelles
Statistik-Leitfaden integriert NGEU-Mittel und ESM-Daten
Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitfaden für die öffentliche Finanzstatistik überarbeitet.
Subjektive Erwartungen zeigen geringere Persistenz von Lohnschocks
Eine neue EZB-Studie nutzt Umfragedaten der NY Fed, um die Dynamik von Einkommen und Beschäftigung neu zu bewerten.
FABART-Modell belegt asymmetrische Folgen von Ölschocks
Das neue FABART-Modell der EZB belegt eine asymmetrische Übertragung von Ölpreisschocks auf die Wirtschaft.
Weitere Themen
App für digitalen Euro setzt Maßstäbe bei Barrierefreiheit
Die Europäische Zentralbank hat Vorgaben zur Barrierefreiheit der geplanten App für den digitalen Euro präsentiert.
KI-Indikator SPOT verbessert Frühwarnung vor Finanzkrisen
Ein neues Working Paper der EZB stellt den KI-basierten Indikator SPOT vor, der mittels großer Sprachmodelle Auslöser für Finanzstabilitätsrisiken aus über einer Million Nachrichtenartikeln extrahiert.
Kopula-Kontrollfunktion behebt Fehleinschätzungen in VAR-Modellen
Drei Ökonomen haben eine Methode entwickelt, die Korrelationen zwischen Schwellenwert-Variablen und Schocks in Vektorautoregressionen bereinigt.
Angebots-Schock treibt Inflation im Euroraum
Der jüngste Inflationsanstieg im Euroraum von 1,9 auf 2,8 Prozent ist primär angebotsgetrieben.
Tariflohnwachstum stabilisiert sich bei 2,7 Prozent
Der EZB-Lohntracker signalisiert für das erste Quartal 2027 ein stabiles Tariflohnwachstum von 2,7 Prozent.
70 Prozent nutzen KI, aber nur 7 Prozent intensiv
Eine neue EZB-Studie auf Basis von SAFE-Daten zeigt, dass rund 70 Prozent der Unternehmen im Euroraum künstliche Intelligenz nutzen, aber nur 7 Prozent von einer signifikanten Integration berichten.