European Central Bank
US-Wagniskapitalfonds sechsmal größer als EU-Pendants
Mit 150 Milliarden Euro erreicht das EU-Wagniskapital nur ein Sechstel des US-Volumens von 930 Milliarden Euro.
Im Fokus
Jobsuche aus Angst dominiert in Europa, Gehalt in den USA
Eine Studie der EZB zeigt deutliche Unterschiede bei Jobwechseln: Während US-Arbeitnehmer primär für höhere Gehälter suchen, treibt Beschäftigte in Europa vor allem die Sorge vor Jobverlust an.
Schwere von Modellmängeln bestimmt Höhe der Kapitalaufschläge
Nicht die Anzahl, sondern die Schwere von Modellmängeln bestimmt die von Aufsichtsbehörden verhängten Kapitalaufschläge für Banken.
Aktuelles
Energiepreisschock trifft ärmere Haushalte doppelt so stark
Der Anstieg der Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts bremst den Konsum im Euroraum spürbar.
Lieferketten erhöhen Ausmaß und Dauer von Inflationsschocks
Eine EZB-Studie zeigt: Unternehmungsverflechtungen in den USA verstärken Preissteigerungen durch Öl- und Agrarschocks erheblich.
Nahost-Konflikt bremst Konsum im Euroraum spürbar
Der Ausbruch des Nahost-Konflikts hat das Verbrauchervertrauen im Euroraum stark belastet und das Konsumwachstum von 3 bis 4 Prozent auf etwa 2,5 Prozent gedämpft.
Weitere Themen
Wie Rohöl und Raffineriemargen die Preise an der Zapfsäule treiben
Ein neuer Blogbeitrag der EZB analysiert die Weitergabe von Rohölpreisen an die Zapfsäulen im Euroraum.
Statistik-Leitfaden integriert NGEU-Mittel und ESM-Daten
Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitfaden für die öffentliche Finanzstatistik überarbeitet.
Subjektive Erwartungen zeigen geringere Persistenz von Lohnschocks
Eine neue EZB-Studie nutzt Umfragedaten der NY Fed, um die Dynamik von Einkommen und Beschäftigung neu zu bewerten.
FABART-Modell belegt asymmetrische Folgen von Ölschocks
Das neue FABART-Modell der EZB belegt eine asymmetrische Übertragung von Ölpreisschocks auf die Wirtschaft.
App für digitalen Euro setzt Maßstäbe bei Barrierefreiheit
Die Europäische Zentralbank hat Vorgaben zur Barrierefreiheit der geplanten App für den digitalen Euro präsentiert.
KI-Indikator SPOT verbessert Frühwarnung vor Finanzkrisen
Ein neues Working Paper der EZB stellt den KI-basierten Indikator SPOT vor, der mittels großer Sprachmodelle Auslöser für Finanzstabilitätsrisiken aus über einer Million Nachrichtenartikeln extrahiert.